Bildung ist der wichtigste Rohstoff der Schweiz. Das sagen zwar alle Politiker, und für einmal haben sie alle Recht. Ich gehe aber noch weiter: Wir müssen in der Bildung höchste Ansprüche stellen und uns mit den Besten messen. Diese Ansprüche gelten für alle Schulstufen und Schultypen. Wir dürfen das Gymnasium nicht gegen das duale System ausspielen. Beide Ausbildungssysteme brauchen wir in hoher Qualität. In einem Satz zusammengefasst: Der Wohlstand des Kantons Zug soll sich zuerst in guten Schulen zeigen.

Ich habe auch aus den Erfahrungen mit meinen Kindern gelernt, dass wir mehr Vertrauen in die Schule und in die Fachleute an den Schulen haben dürfen. Die Lehrpersonen sind die wichtigsten Akteure unseres Schulsystems, das zurecht von unten nach oben aufgebaut ist.

Es ist kaum zu glauben, dass die Bildung erst vor kurzer Zeit zu einem politischen Thema wurde! Für alle wichtigen politischen Fragen gibt es im Kantonsrat Kommissionen: Für die Raumplanung, für die Finanzen, für die Gerichte, für die Gesundheit, für den Verkehr. Aber eine Bildungskommission gibt es erst seit 2011 – dank einer Motion der CVP-Fraktion, und ein wenig auch dank meines Engagements. Ich bin der erste Präsident dieser ständigen Bildungskommission.

Mein Einsatz für die Bildung hängt eng zusammen mit meinen Erfahrungen als Familienvater, mit der Erfahrung als Schüler von der Primarschule bis zur Universität, mit meiner eigenen Lehrerausbildung und heute mit meiner Funktion als Geschäftsführer von feu suisse, des Schweizerischen Verbandes für Wohnraumfeuerungen, Plattenbeläge und Abgassysteme mit einer eigenen schweizerischen Berufsschule.