Die heisse Phase des Wahlkampfs hat begonnen: Heute war ich in Oberägeri und Cham unterwegs. Wahlkampf ist eine interessante Zeit mit vielen Begegnungen. Das Gespräch mit unseren Wählerinnen und Wählern, das Zuhören und Antworten, das Erklären und Begründen ist für jeden Politiker und jede Politikerin wichtig, eigentlich unverzichtbar. Nie ist der Kontakt mit der Bevölkerung intensiver als im Wahlkampf auf der Strasse und an vielen kleineren und grösseren Veranstaltungen.

Mich fasziniert immer wieder von neuem die Begeisterung und das Feuer von erstmals Kandidierenden. Junge, mittelalterliche und erfahrene Menschen, die sich für ein politisches Engagement entschieden haben; sie sind der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Wer einmal kandidiert hat, sieht die Welt dauerhaft anders, politisch. Eine Kandidatur lohnt sich deshalb immer, auch wenn man nicht gewählt wird.

Die CVP Oberägeri betrieb heute morgen das Café am kleinen, aber feinen Dorfmarkt. Ein paar wenige lokale Anbieter verkaufen jeweils am Samstagmorgen vor allem Landwirtschaftsprodukte vom Ort. Man bekommt eigentlich fast alles, was man braucht. Die Leute aus Oberägeri kommen aber nicht nur, um ihr Gemüse, ihre Früchte, ihren Salat und auch Gewürze und Brot zu kaufen, sie kommen offensichtlich auch für einen guten Schwatz. Und auch ich danke für die vielen guten Gespräche.

Nach Oberägeri ging es nach Cham auf den Eierhof der Familie Birrer. Auch hier bewirtschaftete die CVP Cham in einer gemütlichen Festwirtschaft die vielen Leute, die sich auf den Hof unterhalb der Schluecht begeben hatten. Die Familie Birrer produziert schon lange Eier für den lokalen Markt. Der junge Bauer Lukas Birrer entschied sich kürzlich seine Kühe zu verkaufen und noch mehr auf die Produktion von Eiern zu setzen. Dazu baute er kürzlich nach langen Abklärungen und einer Ausbildung einen neuen, grösseren Hühnerstall. Dieser erfüllt selbstverständlich alle Kriterien der tiergerechten Haltung. Ich gratuliere Lukas Birrer zu seinem unternehmerischen Mut. Selbstverständlich profitieren auch die Chamerinnen und Chamer von den qualitativ hochwertigen Eiern, denn die Birrers vermarkten ihre Eier selber.