«Mit Zug einen Schritt voraus». Dieses Ziel hat sich der Regierungsrat mit der Strategie 2010-2018 gegeben. Schon Jahre, bevor sich der Kanton Zug diesem Motto verschrieben hat, lebten ein Mann und sein Team dieses Motto vor: Ich spreche von Hanspeter Walti, dem Chefarzt unserer ambulanten psychiatrischen Dienste APD. Hanspeter Walti hat die Prävention früher als viele andere in den Fokus seines Schaffens gerückt. Er setzte die gesunde Gesellschaft ins Zentrum und fokussierte nicht auf die Krankheit. Prävention statt Krankheitsbekämpfung ist und war sein Motto. Damit hat er in der Suizidprävention oder in der Depressionsbekämpfung schweizweit Massstäbe gesetzt. Heute basieren viele Unterlagen des Bundes auf der Arbeit des Kantons Zug – und vor allem auch von Hanspeter Walti.

Hanspeter Walti wird Ende Jahr in den wohlverdienten Ruhestand treten. Im Rahmen der Fachtagung der APD nutzte ich am vergangenen Donnerstag, 7. September, die Gelegenheit, um Hanspeter Walti gebührend zu verabschieden. Wobei ich mit dem Titel «Der Nicht-Verabschiedbare» andeutete, dass das gar nicht so einfach möglich ist.