Verschiedene Frauenorganisationen, aber auch Pfadi, Blauring, Jungwacht und Flüchtlinge, haben heute mit einer imposanten Lichterkette am Ufer der Zugersees – vom Landsgemeindeplatz bis zur Schützenmattwiese – ein Zeichen gegen die Gewalt an Frauen gesetzt.

Dank der Initiative des Zuger Soroptimist International Clubs hat sich die Stadt Zug bereit erklärt, dem Aufruf der UNO zur Kampagne #OrangeTheWorld zu folgen und zwischen dem 25. November (Tag gegen die Gewalt an Frauen) und dem 10. Dezember (Tag der Menschenrechte) den Springbrunnen in der Katastrophenbucht orange zu beleuchten. Damit folgt die Stadt Zug anderen Städten auf der ganzen Welt, die ebenfalls Gebäude und Denkmäler in oranger Farbe erstrahlen lassen. Am Dienstag, 27. November 2018 findet um 19.30 Uhr im Burgbachsaal zudem eine Podiumsdiskussion zum Thema “Frau-Sein im Spannungsfeld der Religionen” statt.

Auf Einladung der Fachstelle Frauenkirche Zentralschweiz hielt ich eine kurze Ansprache. Ich hob hervor, dass starke Gesellschaften Gewalt an Frauen nicht zulassen. Es ist eine wichtige Aufgabe der Politik und des Staates Menschen zu schützen, die Gewalt erleiden. Es gibt in der Schweiz viele Angebote, die genützt werden sollen, wenn man sie nötig hat. Oft verspüren aber Opfer Scham und Angst und nehmen Schutz- und Beratungsangebote deshalb nicht an. Hier sind wir alle gefordert. Kein Opfer von Gewalt soll sich schämen müssen, wenn es Hilfe annimmt.

Herzlichen Dank an die Organisatorinnen dieses Anlasses.

181124_Lichterkette gegen die Gewalt an Frauen, Grusswort