Am Mittwochmorgen, 5. Juli 2018 begleitete ich zusammen meiner Generalsekretärin Beatrice Gross ein Team des Amts für Verbraucherschutz AVS auf den Zugersee. Die Chemielaboranten des AVS, Urs Aschwanden und Michael Feld, nehmen monatlich an der tiefsten Stelle des Zugersees zwischen Walchwil und Immensee Wasserproben aus allen Schichten des Sees. Je tiefer die Probe genommen wird, desto weniger Sauerstoff ist im Wasser nachzuweisen. An der tiefsten Stelle des Sees auf 198 Meter ist das Wasser praktisch sauerstofffrei und stinkt leicht nach faulen Eiern. Bei “unserer” Messung zeigte sich der See in recht gutem Zustand. Noch immer sind die positiven Folgen des Sturms Burglind vom 2./3. Januar 2918 auf die Wasserqualität messbar. Die Wasserproben werden von der Wasseranalytik im Kantonalen Labor in Steinhausen untersucht. Die Messresultate schliesslich wertet das Amt für Umweltschutz aus. Da der Ägerisee in weit besserem Zustand ist, sind dort weniger Messungen nötig. Auch in den kleineren Seen des Kantons Zug wird regelmässig die Wasserqualität gemessen. Die Wasserqualität des Zugersees erholt sich trotz verschiedenen Massnahmen wie der Abwasser-Ringleitung nur langsam, da sich das Wasser im See kaum umwälzt. Bekanntlich liegen der Einfluss und der Ausfluss der Lorze nahe beieinander.

Das Amt für Verbraucherschutz unternimmt viel für sauberes Wasser im Kanton Zug. So kontrolliert es für die verschiedenen Wasserversorgungen die Trinkwasserqualität. Aber auch das Badewasser derSchwimmbäder wird regelmässig überprüft. Ohne Sorgen können wir davon ausgehen, dass uns ein Bad im See gesundheitlich nicht schadet und wir problemlos Wasser vom Hahnen trinken können. Dahinter steckt viel sorgfältige Arbeit. Besten Dank meinem Team aus dem AVS!

 

Mehr zum Amt für Verbraucherschutz des Kantons Zug:
https://www.zg.ch/behoerden/gesundheitsdirektion/amt-fuer-verbraucherschutz

 

Mit der Wasseranalytik auf dem Zugersee: Sauberes Wasser ist wesentlich für unsere Gesundheit