In diesen Tagen hat ein Suizid im Bahnhof Zug viele von uns aufgeschreckt. Auch mich hat dieser Todesfall nachdenklich gestimmt. Wir unternehmen im Kanton Zug einiges für die psychische Gesundheit unserer Bevölkerung. Auch bestehen zahlreiche Unterstützungsangebote für Menschen, die sich in einer schwierigen oder scheinbar ausweglosen Situation befinden. In meinen Gesprächen mit unseren Fachleuten bei den ambulanten psychiatrischen Diensten oder in der Psychiatrischen Klinik Zugersee bekomme ich jeweils einen Eindruck von der Vielfalt der Probleme, die sich einzelnen Mitmenschen stellen. Bei alledem können wir dennoch festhalten, dass die Zahl der Suizide im Kanton Zug in den vergangenen Jahren gesunken ist. Inwiefern dies auf unser Zuger Gesundheitsnetzwerk und die baulichen Massnahmen an kritischen Punkten zurückzuführen ist, ist statistisch schwer zu belegen. Doch bin ich überzeugt, dass die bewusste Fokussierung auf die psychische Gesundheit, welche von der Zuger Gesundheitsdirektion in den vergangenen zehn Jahren vorgenommen wurde, nicht ohne Wirkung geblieben ist. Dass Zug in diesem Bereich durchaus Vorreiter war, zeigt der nationale Aktionsplan Suizidprävention vom Dezember 2016, der viele der uns wichtigen Punkte aufnimmt.

Die “Zuger Zeitung” hat diese Fragen in einem Gespräch mit mir beleuchtet.

Bericht in der Zuger Zeitung zur Suizidpraevention

Suizidprävention – eine permanente Herausforderung